Hypothesen und Zielsetzung der Forschung

Die geplante Studie soll der Frage nachgehen, ob und wie sich geschlechterhomogene und -heterogene Teams in Forschung und Entwicklung (F&E) in ihrer Arbeitsweise und Effizienz unterscheiden.

Hypothesen
Heterogene und homogene Teams unterscheiden sich in ihrer Arbeitsweise, Effizienz und Innovativität.

Der Erfindungs- und Patentierungsprozess wird von einer Vielzahl struktureller und organisationaler Voraussetzungen sowie individueller Entscheidungen beeinflusst.

Prozesse der Wissensgenerierung finden nicht in einem geschlechtsneutralen Umfeld, sondern in "gendered organisations" (Acker, 1992) statt, d.h. die Strukturkategorie Geschlecht ist ein wichtiger Einflussfaktor im F&E Geschehen und in Teamprozessen.

Forschungsfragen
Unterscheiden sich geschlechterhomogene und -heterogene Teams in F&E in ihrer Arbeitsweise, Effizienz und Innovativität, und wenn ja in welcher Art und Weise?

Inwieweit beeinflussen Organisationsstrukturen, Teamstrukturen, -funktionen und -prozesse sowie individuelle Handlungsentscheidungen die innovative Kompetenz und Erfindungsleistung von Gruppen und Individuen?

Unter welchen Bedingungen ist Teamarbeit sowohl für das Gesamtteam als auch für das Individuum gleichzeitig effizient und innovativ?

Zielsetzung
Darüber hinaus sollen die in der Studie gewonnen Erkenntnisse dazu genutzt werden, Strategien und Handlungsempfehlungen zu entwicklen, die die Effizienz und die Innovativität der Erfinder/innen-Teams und die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Forschung und Entwicklung fördern.

 

(  Aktuelles

Das Projekt EFFINET wird für die Dauer von 24 Monaten aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert (Förder-
kennzeichen 01FP0834 und 01FP0835).

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